Das Problem mit der Schulpflicht

Tommy war zwar von Geburt an auffällig, aber so richtig problematisch wurde es dann auf der weiterführenden Schule.

In meinem vorherigen Blogbeitrag habe ich bereits über Tommys Kindergarten- und Grundschulzeit berichtet. Nach der Grundschule musste Tommy dann auf eine Regelschule wechseln. Die erste Zeit funktionierte das auch recht gut. Er war ein sehr stilles Kind, die mündliche Mitarbeit fehlte gänzlich. Das war Thema bei jedem Elternsprechtag. Außer dass Tommy über die Lautstärke auf den Fluren und in den Pausen klagte, schien er sich dort aber sehr wohl zu fühlen. Er hatte eine sehr nette und verständnisvolle Klassenlehrerin und in seiner Klasse gab es einen Schulhund. In den Pausen durfte er die Lehrerin oft zu den Gassi-Gängen begleiten, da der Lehrerin aufgefallen war, dass Tommy in den Pausen immer abseits und allein war.

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Ein heikles Thema – Medikamente

Heute widme ich mich mal einem etwas heiklen Thema – Medikamente.

Früher oder später stehen wir als Eltern vor der Entscheidung – soll mein Kind medikamentös behandelt werden oder nicht? Und hier ist es egal, ob das Kind ADS, ADHS, Autismus oder sonstiges hat.

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Wie sich Covid-19 auf meinen Alltag auswirkt

Durch Covid-19 (Umgangssprachlich Corona) hat sich mein Alltag sehr verändert. Viele Dinge sind dadurch für mich einfacher geworden, aber, wie für die meisten Autisten, sind Veränderungen jeglicher Art schwierig für mich.

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Besonders liebenswert

Bei unserem ersten Treffen der gerade erst gegründeten Selbsthilfegruppe kam ein Hinweis von der Mutter eines betroffenen jungen Mannes, der mir zu denken gab. Der Sohn hatte zu ihr gesagt, ihm sei aufgefallen, dass immer nur über die negativen Seiten des Autismus berichtet wird. Damit hat er leider wirklich Recht.

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Anders und ganz besonders

Hallo, ich bin Frieda, die Mutter von Tommy.

Tommy war von Geburt an sehr auffällig. Er war ein Schreikind und ließ sich mit absolut Nichts wirklich beruhigen. Die ersten zwei Lebensjahre hat er nie länger als eine Stunde am Stück geschlafen und er musste bis zu seinem dritten Lebensjahr voll gestillt werden, weil er jegliche Art von Saugern, Löffel, Trinkhilfen und Nahrung kategorisch abgelehnt hat. Auch Schnuller oder Daumen waren undenkbar.

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